Umfrage: Drei von vier Deutschen sind gegen PV-Kürzungen
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Das Marktforschungsinstitut YouGov hat im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) 2.105 Wahlberechtigte in Deutschland nach ihrer Meinung zur finanziellen Förderung von neuen Solarstromanlagen auf Gebäuden befragt.
Drei Viertel der Wahlberechtigten in Deutschland sprechen sich für die weitere Förderung von Solarstromanlagen auf Gebäuden aus. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut YouGov im Oktober im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) durchgeführt hat.
Breite Unterstützung
Dabei reicht die Unterstützung quer durch das politische Spektrum: Während 74 Prozent der CDU/CSU-Wähler die Förderung eher erhöhen oder unverändert belassen wollen, sind es bei den SPD-Wählern 77 Prozent, bei den Wählern der Linken 83 Prozent, bei den Wählern von Bündnis 90/Die Grünen 90 Prozent und bei den Afd-Wählern 63 Prozent. Lediglich 13 Prozent der Befragten sprechen sich für Kürzungen aus.
„Das ist ein klares Signal an den Bundestag“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Der Verband fordert von der Bundesregierung, Einschnitte bei der Förderung von PV-Dachanlagen zu vermeiden, die Netzausbaukosten durch den Ausbau von Batteriespeichern zu reduzieren und die Digitalisierung der Stromnetze voranzutreiben. „Jetzt liegt es am Bundestag, verlässliche Rahmenbedingungen für die nächste Phase der Energiewende zu schaffen – und Investitionen in Solarenergie zu erleichtern, statt zu erschweren“, so Körnig.

















