Umfrage: Mehrheit der Europäer sieht weniger fossile Importe als Sicherheitsfrage
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Eine Mehrheit der befragten Europäer sieht in der Verringerung fossiler Energieimporte einen Beitrag zur Sicherheit Europas. Das geht aus einer YouGov-Umfrage hervor, die von E3G, Transport & Environment und der Electrification Alliance in Auftrag gegeben wurde. Im Durchschnitt der fünf untersuchten Länder Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und Polen stimmen 64 Prozent der Aussage zu, dass weniger Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen Europa sicherer macht.
Die Umfrage wurde zwischen dem 6. und 18. Mai 2026 unter 5.149 Erwachsenen durchgeführt. Die Ergebnisse sind nach Angaben der Auftraggeber repräsentativ für die erwachsene Bevölkerung in den jeweiligen Ländern. Deutschland war mit 1.095 Befragten Teil der Erhebung.
Die Befragung erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem Energieversorgung und geopolitische Risiken erneut stärker diskutiert werden. Laut den Auftraggebern sagen acht von zehn Befragten, dass europäische Länder im Energiebereich zusammenarbeiten sollten. Sechs von zehn halten diese Zusammenarbeit im aktuellen geopolitischen Kontext für wichtiger geworden.
Die Organisationen sehen darin Unterstützung für eine schnellere Elektrifizierung von Verkehr, Wärme und Industrie. Der geplante EU Electrification Action Plan wird dabei als wichtiger Hebel genannt. Unter anderem geht es um Investitionen in Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur, Wärmepumpen und erneuerbare Stromerzeugung.















