Wirtschaftliche Potenziale bidirektionaler Flotten berechnet

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11.08.2026 Aus der Redaktion
Iris Krampitz Iris Krampitz E-mail Journalistin
Wirtschaftliche Potenziale bidirektionaler Flotten berechnet

Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft FfE hat im Auftrag der internationalen Fachmesse Power2Drive die wirtschaftlichen Auswirkungen des bidirektionalen Ladens für Elektrofahrzeugflotten berechnet. Mit den Ergebnissen will man Flottenbetreibern Entscheidungsgrundlagen für den Umstieg auf Vehicle-to-Grid (V2X)-fähige Fahrzeuge geben.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen der 40-seitigen Studie „Plug, Store, Profit – Wirtschaftliche Potenziale bidirektionaler Flotten“ zählt, dass die Gesamtbetriebskosten für Elektrofahrzeuge oberhalb des Kleinwagensegments unter denen herkömmlicher Verbrennungsmotoren liegen. Das liegt nach den Berechnungen der Autoren daran, dass niedrigere Energie- und Wartungskosten, Einnahmen aus Treibhausgasminderungsquoten sowie massive Steuervergünstigungen die höheren Anschaffungs- und Infrastrukturkosten vollständig ausgleichen.

Die monatlichen Leasingraten für bidirektionale Elektrofahrzeuge liegen im Durchschnitt zwar rund 28 Prozent über denen von Verbrennermodellen. E-Fuhrparkbetreiber profitieren jedoch bis 2025 von einer vollständigen Kfz-Steuerbefreiung und einer deutlich reduzierten Besteuerung von Firmenwagen, so die Autoren. Zudem ermögliche die Elektrifizierung von Fuhrparks durch intelligenten Eigenverbrauch von Solarstrom, Spitzenlastabdeckung und spezielle Vehicle-to-Grid-Ladetarife erhebliche betriebliche Einsparungen.

Die vollständige Studie kann nach erfolgter Registrierung unter folgendem Link heruntergeladen werden: Wirtschaftlichkeit von bidirektionalem Laden im Fuhrpark