Wärmepumpen effizienter einbauen
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Wärmepumpen effizienter einbauenDas Forschungsprojekt WESPE hat untersucht, wie man Wärmepumpen durch die Optimierung der gesamten Prozesskette schneller einbauen kann. Bei der Abschlussveranstaltung des dreijährigen Projekts im September haben der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und seine Projektpartner die Ergebnisse präsentiert. Dabei zeigte sich: Sowohl bei der Montage als auch bei der Planung, den digitalen Abläufen und der Organisation rund um die Baustelle gibt es Optimierungspotenzial.
Bei dem Forschungsprojekt WESPE (steht für Wärmepumpen-Einbau schneller, produktiver und effizienter) haben die Projektpartner die Arbeit auf der Baustelle und den gesamten Ablauf rund um den Wärmepumpen-Einbau unter realen Bedingungen untersucht. Das schloss von der Kundenberatung und der Planung über die digitalen und physischen Prozesse bis zum Einbau und Service sämtliche Arbeitsschritte mit ein.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Während die Fraunhofer-Institute für Bauphysik IBP und für Solare Energiesysteme ISE die physischen und digitalen Prozesse analysierten und u.a. ein digitales Softwaretool für die virtuelle Planung von Wärmepumpenanlagen entwickelten, stellte die Hans Schramm GmbH den Bezug zur Handwerkspraxis sicher. Die SHK-Innung Berlin brachte dagegen ihre Kompetenz bei der Qualifizierung und dem Wissenstransfer mit ein. Außerdem waren 15 SHK-Handwerksbetriebe an dem Projekt beteiligt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und vom ZVSHK koordiniert wurde.
Einblicke aus der Praxis
„Wer einen SHK-Betrieb führt, weiß: Uns fehlt nicht die Arbeit. Knapp ist vor allem die Zeit unserer Fachkräfte“, ist Frank Senger, Vizepräsident des ZVSHK, überzeugt. Deshalb gehe es nicht darum, schneller zu arbeiten, sondern darum, unnötige Wege, Wartezeiten und Doppelarbeit zu vermeiden. „Mein besonderer Dank gilt den 15 Betrieben, die uns auf ihre Baustellen gelassen und ihre Abläufe offengelegt haben“, sagt Senger. „Das macht man nicht mal eben so. Gerade der ehrliche Blick darauf, wo es hakt, hat WESPE wertvoll gemacht.“
WESPE-Check und Wissensplattform
Die Ergebnisse bleiben nicht im Forschungsbericht. Unter www.shk-wespe.de finden SHK-Betriebe den WESPE-Check zur Selbsteinschätzung und eine Wissensplattform mit konkreten Optimierungstipps.


















