Neues ISE-Labor zur Skalierung der Perowskit-Silizium-PV-Technologie
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Mit dem neuen Labor Pero-Si-SCALE bringt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE die deutsche und europäische Photovoltaik einen entscheidenden Schritt näher an die industrielle Fertigung von Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen.
Pero-Si-SCALE bietet eine skalierbare Prozesskette zur Abscheidung großformatiger Perowskit-Topzellen auf Silizium-Bottom-Solarzellen bis zu einer Formatgröße von G12 an. Damit stellt das Institut Anlagenherstellern und Solarzellherstellern sowie Materiallieferanten eine in Europa einzigartige Plattform zur Verfügung, auf der Equipment, Prozesssequenzen und Materialien in einer modularen Laborplattform getestet und weiterentwickelt werden können.
Die Technologie gilt als vielversprechender Nachfolger konventioneller Siliziumzellen: Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen erreichen deutlich höhere Wirkungsgrade. Das ISE nennt für die Tandemtechnologie ein theoretisches Wirkungsgradlimit von 43,3 Prozent gegenüber 29,4 Prozent bei Silizium. Damit die Technologie den Sprung aus dem Labor in die industrielle Produktion schafft, braucht es jedoch stabile, reproduzierbare und wirtschaftliche Fertigungsprozesse. Genau hier setzt Pero-Si-SCALE an.
Das neue Labor vereint moderne Beschichtungs-, Verdampfungs- und Sputtertechnologien mit umfangreicher Material- und Prozessanalyse. Unternehmen erhalten damit Zugang zu einer einzigartigen Entwicklungsplattform, um Anlagen, Materialien und Prozessketten gemeinsam weiterzuentwickeln – als wichtigen Impuls für die europäische Solarindustrie sowie mehr technologische Unabhängigkeit.
Quelle: Fraunhofer ISE

















