Schub fürs PV-Aufdachsegment: E-Mobilität und Speicher als Wachstumstreiber
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Trotz eines verhaltenen Starts beim PV-Zubau zu Beginn des Jahres sieht EWS Chancen für neue Wachstumsimpulse. Laut Einschätzung des Photovoltaik-Großhändlers bildet vor allem die stärkere Verknüpfung von Photovoltaik, Speicher, Wallbox und Energiemanagement eine wichtige Grundlage für ein Erstarken des Aufdachsegments. Rückenwind könnte dabei die E-Mobilität liefern: Steigende Neuzulassungen batterieelektrischer Fahrzeuge erhöhen die Attraktivität von Eigenverbrauchslösungen, gerade bei sinkender Einspeisevergütung.
Auch im Speichermarkt zeigt sich laut EWS ein gemischtes Bild. Während der Heimspeichermarkt dem rückläufigen Residential-PV-Zubau folgt, entwickelt sich das Gewerbesegment positiv. So stieg im Bereich von 30 bis 100 Kilowattstunden die installierte Kapazität im Jahresvergleich um 28 Prozent von 187,3 auf 240,3 Megawattstunden. Im Segment von 100 bis 1.000 Kilowattstunden lag das Plus sogar bei 64 Prozent.
Der schwache Januar 2026 ist laut EWS kein Signal für Stillstand im PV-Markt, sondern vor allem das Resultat verschneiter Dächer. Großanlagen stabilisieren weiterhin den Gesamtmarkt, während E-Mobilität und Gewerbespeicher neue Wachstumsimpulse liefern. „Die Energiewende bleibt ein struktureller Wachstumsmarkt. Wer jetzt auf integrierte Lösungen aus PV, Speicher, Wärmepumpe und E-Mobilität setzt, positioniert sich strategisch für den nächsten Marktaufschwung“, so EWS-Geschäftsführer Jan Paul Dahm.
Quelle: EWS
















